Arbeitskreis Naturerfahrungsräume

Die Natur bietet ideale Gelegenheiten für das Draußenspielen von Kindern - auch in der Stadt. Aber solche Räume müssen mit Hilfe der kommunalen Bauleitplanung vor anderen Nutzungsansprüchen gesichert werden. Um eine spielerisch erlebbare Natur in der Stadt besser erhalten und auch neu entwickeln zu können, gibt es eine eigene Flächenkategorie: die Städtischen Naturerfahrungsräume.

Biologische Station Östliches Ruhrgebiet

Die in Herne und Bochum tätige Naturschutzeinrichtung will mit ihrem Projekt „Wildnis für Kinder" der Naturentfremdung unter Heranwachsenden entgegenwirken. In Kooperation mit den Kommunen, den Kindern, Eltern und Anwohnern sowie der Nordrhein-Westfalen Stiftung sichert und entwickelt sie quartiernahe, urbane Freiflächen als Naturerfahrungsräume.

Bündnis Recht auf Spiel

Das Bündnis Recht auf Spiel ist eine Initiative des Deutschen Kinderhilfswerkes. In dem deutschsprachigen Netzwerk haben sich Fachkräfte unterschiedlicher Berufe, Institutionen und Organisationen zusammengeschlossen. Zusammen mit engagierten Privatpersonen haben sie sich zum Ziel gesetzt, eine Lobby für Kinder und Jugendliche zu sein.

Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

Das Deutsche Kinderhilfswerk ist eine überregionale Spenden– und Lobbyorganisation, die seit nun 40 Jahren kinderpolitische Zielstellungen gemeinsam mit Kommunen, den Ländern und dem BUND entwickelt sowie hierzu zahlreiche Veranstaltungen und Veröffentlichungen durchgeführt hat. Ein wesentliches Ziel ist, die Spielraumsituation für Kinder zu verbessern.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung e.V.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung e.V. (BAG) ist ein gemeinnütziger Verein, der durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Seit über 50 Jahren unterstützt und begleitet die BAG Multiplikatoren in den Settings Kindertagesstätte, Schule und Verein und setzt sich für Rahmenbedingungen ein, die ein selbständiges Entfalten natürlicher Bewegungsbedürfnisse bei Kindern und Jugendlichen ermöglichen.

Gabriele Pohl

Die Diplompädagogin und Kinder-und Jugendlichentherapeutin Gabriele Pohl beschäftigt sich seit Jahrzehnten theoretisch, aber vor allem auch praktisch mit dem kindlichen Spiel. Nichts - außer liebevollen Eltern - ist wertvoller für die kindliche Entwicklung als die Möglichkeit frei und ungehindert draußen mit anderen Kindern spielen zu können.

Herbert Renz-Polster

Der Arzt und Wissenschaftler Herbert Renz-Polster beschäftigt sich in seinen populärwissenschaftlichen Büchern mit der modernen Kindheit. Auch aufgrund von Erkenntnissen aus der Evolutionsforschung setzt er sich für Freiraum und Spiel für Kinder ein.

Initiative für Große Kinder e.V.

Die Initiative für Große Kinder ist ein Kreis unter anderem von Wissenschaftlern, Pädagogen und Stadtentwicklern, die sich zusammen getan haben, um die Belange von Kindern zwischen Vorschul- und Jugendalter stärker in das Bewusstsein der verantwortlichen Erwachsenen in Familie, Schule und Gesellschaft zu bringen. Ein wesentlicher Punkt ist das Bedürfnis der Kinder nach Freiräumen und Selbstbestimmung.

SpielLandschaftStadt e.V. Bremen

SpielLandschaftStadt entwickelt die „bespielbare Stadt" und verbessert die Lebensqualität für Familien in Bremen. Die Hauptaufgabe ist es, eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu schaffen.

Weltspieltag

Gemeinsam mit seinen Partnern im Bündnis für das Recht auf Spiel ruft das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. jedes Jahr dazu auf, sich am 28. Mai mit eigenen regionalen Aktionen am Weltspieltag zu beteiligen, um auf das Recht auf freies Spiel aufmerksam zu machen. Durch verschiedene öffentlichkeitswirksame Aktionen soll die Bedeutung des Spiels für Kinder ins Bewusstsein gerufen und mehr Akzeptanz für spielende Kinder gefördert werden.